Entscheidungsrahmen
Welchen Funnel zuerst?
↑ Übersicht
Scale Your Business · Entscheidungsrahmen

Welchen Funnel
machst du zuerst?

Du kennst zwei Funnels: den Live-Event-Funnel und den Profil-Funnel. Beide funktionieren. Die Frage ist: Welchen startest du zuerst — und wann kommt der zweite dazu?

Ein Funnel. Ein Avatar. Ein Offer.
Solange du noch nicht konstant Ergebnisse erzielst — mach nur einen. Nicht zwei, nicht drei.
2
Die Schwellenwerte
0 – 10k / Monat Nur ein Funnel. Keine Ausnahme. Du brauchst Fokus, nicht Vielfalt. Alles andere ist Ablenkung.
10k – 30k / Monat Immer noch ein Funnel. Jetzt optimierst du: Bessere Ads, besseres Event, besserer Pitch. Dein Funnel muss sitzen, bevor du den nächsten startest.
Ab ca. 30k / Monat Jetzt kannst du den zweiten Funnel dazunehmen. Live-Event + Profil verstärken sich gegenseitig — die Kombination macht hier Sinn.
3
Meine klare Empfehlung
🎯 Starte immer mit dem Live-Event-Funnel
Grund 01
Offer besser testen
Im Live-Event siehst du sofort, ob dein Angebot ankommt — Reaktionen, Aufmerksamkeit beim Pitch. Im Profil-Funnel bekommst du das nur stückweise über DMs.
Grund 02
Alles validieren auf einmal
Positionierung, Verkaufsargument, Pricing — in 60–90 Minuten mehr Daten als in zwei Wochen DM-Gesprächen.
Grund 03
Schneller Proof aufbauen
Jedes Live-Event liefert Testimonials, Screenshots, Fragen — Content den du später auch für den Profil-Funnel nutzen kannst.
Grund 04
Klarer Workflow & Rhythmus
Event → optimieren → nächstes Event → optimieren. Klarer Takt. Beim Profil-Funnel ist der Rhythmus diffuser — täglich drin, aber kein klares Muster.
4
Die Ausnahme
⚠️ Ausnahmeregel

Wenn du schon organisch stark bist — du machst bereits Content, du hast Reichweite, du hast eine Community, die dir folgt und mit dir interagiert — dann kann es Sinn machen, diesen bestehenden Kontakt zu nutzen und mit dem Profil-Funnel zu starten.


Auch hier gilt: Mach einen Funnel. Wenn du mit dem Profil-Funnel startest, mach den richtig — bevor du das Live-Event dazu nimmst.

⚡ Starte mit Live-Event-Funnel
Du fängst gerade erst an
Noch kein validiertes Offer
Willst schnell testen & iterieren
Brauchst Proof und Testimonials
Wenig organische Reichweite
→ Starte mit Profil-Funnel
Du hast organische Reichweite
Machst schon regelmäßig Content
Du hast eine aktive Community
Du bist stark im 1:1-Kontakt
Willst ohne Landingpage starten
5
Warum die beiden Funnels sich verstärken

Sobald du einen funktionierenden Live-Event-Funnel hast, passiert etwas Interessantes: Der Profil-Funnel wird viel einfacher.

Der Proof und die Testimonials aus deinen Live-Events nutzt du für Profil und Stories.
Die Leute, die beim Live-Event nicht gekauft haben, kannst du über DMs nochmal abholen.
Dein Profil wird stärker, weil du durch die Live-Events als Experte wahrgenommen wirst.
Die Follower aus dem Profil-Funnel kannst du zum nächsten Live-Event einladen.

Die beiden Funnels arbeiten nicht nebeneinander, sondern füreinander. Aber das funktioniert nur, wenn der erste Funnel bereits läuft.

6
Was, wenn du unsicher bist?
🤔

Die Entscheidung muss sich nicht rational anfühlen

Vielleicht tendierst du zum Profil-Funnel, obwohl die Logik für den Live-Event-Funnel spricht. Das ist völlig okay. Am Ende funktionieren beide. Die Frage ist nicht: richtig oder falsch — sondern: Womit fängst du an?

7
Zusammenfassung
1
Ein Funnel, ein Avatar, ein Offer — bis mindestens 30k im Monat.
2
Starte mit dem Live-Event-Funnel. Er gibt dir schnelleres Feedback, mehr Proof und einen klareren Rhythmus.
3
Ausnahme: Wenn du schon organisch stark bist, kann der Profil-Funnel der richtige Einstieg sein.
4
Ab ca. 30k nimmst du den zweiten Funnel dazu — die beiden verstärken sich gegenseitig.
5
Wenn du unsicher bist: Schreib in die Community oder nutze deinen Begleitungskanal. Wir klären das zusammen.
🎙️
Live-Event-Funnel
Der Live-Event-Funnel
↑ Übersicht
Scale Your Business · Funnel-System

Der Live-Event-
Funnel

Eine der effektivsten Methoden, um als Coach oder Dienstleister planbar Kunden zu gewinnen — wie der Funnel aufgebaut ist, welche Formate es gibt, und ob er der richtige für dich ist.

2
So ist der Funnel aufgebaut
📣
Schritt 1 — Paid Ads
Bezahlte Werbeanzeigen auf Meta (Instagram/Facebook). Erster Kontaktpunkt mit Menschen, die dich noch nicht kennen. Die Anzeige braucht ein klares Versprechen, das zur Zielgruppe passt.
📋
Schritt 2 — Landingpage
Anmeldeseite für das Live-Event. Nur die wichtigsten Infos: Was passiert? Wann? Was bringt's? Name + E-Mail — fertig angemeldet.
Schritt 3 — Thank-You-Page + Bedarfsanalyse
Anmeldung bestätigen & Vorfreude aufbauen. Gleichzeitig: kurze Umfrage mit 2–3 Fragen (z.B. „Was ist deine größte Herausforderung?") — damit du dein Event exakt auf die Probleme der Leute zuschneiden kannst.
📧
Schritt 4 — E-Mail-Flow + zweiter Channel
E-Mails: Serie zwischen Anmeldung und Event — Input geben, Neugier wecken, Scarcity aufbauen.
Zweiter Channel: WhatsApp-Gruppe oder Skool-Community. Weil E-Mail allein nicht reicht — in der Gruppe entsteht schon vorher Verbindung.
🎙️
Schritt 5 — Das Live-Event
Das Herzstück. Hier triffst du deine Zielgruppe live, gibst Mehrwert und baust Vertrauen auf. Verschiedene Formate möglich — dazu kommt Block 3.
💰
Schritt 6 — Sale
Am Ende des Events: direkter Pitch mit Kaufangebot — oder Weiterleitung ins Erstgespräch. Je nach Preisklasse und Angebot.
3
Welche Formate gibt es?
Webinar Info-Veranstaltung, 60–90 Min. Du führst durch das Verkaufsargument und präsentierst. Wenn du eine klare Methode oder Lösung hast, die du erklären willst.
Training / Workshop Interaktiv, mit Übungen. Breakout-Rooms, Aufgaben. Kann 1–3 Tage gehen. Wenn die Leute schon mal etwas anwenden und ein kleines Ergebnis mitnehmen sollen.
Challenge Mehrtägig (3–7 Tage). Die Leute arbeiten täglich an einem Ziel und bekommen ein konkretes Ergebnis. Wenn du hohes Commitment willst und ein Teilproblem in wenigen Tagen lösbar ist.
Mehrtägige Masterclass 2–5 Tage oder länger. Kombination aus Input, Übung und Community. Wenn dein Thema komplex ist und du tiefere Beziehung aufbauen willst.
4
Warum funktioniert dieser Funnel so gut?
🎬 Moderations-Cue
Hier verkaufst du den Funnel. Erkläre die Vorteile so, dass der Zuschauer denkt: Das will ich auch machen.
👁️
Maximaler Proof
Du bist live — kein perfekt geschnittenes Video. Echtes Wissen, in Echtzeit. Live schlägt alles.
💬
Q&A & Interaktion
Du gehst auf Fragen ein — in Echtzeit. Das zeigt Kompetenz und baut extra Vertrauen auf.
Schnell testen & optimieren
Woche testen, optimieren, nächstes Event. Kein Videoschnitt, keine Perfektionsfalle.
🔒
Hohes Commitment
Die Leute blocken sich aktiv Zeit. Kein passives YouTube-Video — der Termin ist eingeplant.
💵
Direkte Sales
Am Ende pitchst du direkt. Kein langer Umweg, kein Hoffen auf den Link-Klick.
📊
Live-Feedback
Wann springen Leute raus? Was kommt an? Unbezahlbares Echtzeit-Feedback.
5
Wie findest du dein Thema?
Weg 01
Dein Verkaufsargument als Thema
Dein Workshop-Thema kann dasselbe Versprechen sein wie dein Hauptangebot. Beispiel: „Ich helfe dir, viral auf Social Media zu gehen" → das ist auch dein Workshop-Versprechen.
Weg 02
Ein Teilproblem lösen
Du nimmst ein spezifisches Teilproblem deiner Zielgruppe und löst es im Workshop. Muss nicht dein ganzes Angebot abdecken — nur einen konkreten Schmerzpunkt.
6
Technisches Setup
Ad Creatives Die Werbeanzeigen selbst (Bild/Video + Text)
Landingpage Die Anmeldeseite für dein Event
Thank-You-Page Bestätigungsseite nach Anmeldung inkl. Umfrage
E-Mail-Tool Für die automatische E-Mail-Serie vor dem Event
Zweiter Channel WhatsApp-Gruppe, Skool-Community o.ä.
Kaufmöglichkeit z.B. Ablify, Copecart oder Calendly-Link für Erstgespräche
7
Die wichtigsten Zahlen

Ohne Zahlen fliegst du blind. Das sind die Benchmarks für einen gesunden Live-Event-Funnel:

Cost per Lead
~1%
vom Angebotspreis
Sign-up Rate (Landingpage)
15%
Benchmark
Show-up Rate (Live dabei)
30%
Benchmark
Conversion Rate (kauft)
15%
Benchmark
8
Was ist erfolgsentscheidend?
1
Aufbau des Live-Events
Ist dein Event gut strukturiert? Führst du die Leute logisch durch dein Thema? Baust du Spannung auf? Das entscheidet, ob die Leute bis zum Pitch dranbleiben oder vorher abspringen.
2
Dein Pitch und dein Angebot
Wie du dein Angebot am Ende präsentierst — und ob das Angebot selbst attraktiv genug ist.
3
Targeting — die richtigen Leute
Wenn die falschen Leute im Raum sitzen, kann dein Event noch so gut sein. Dein Ad-Targeting muss genau die Menschen ansprechen, die dein Angebot wirklich brauchen.
4
Der rote Faden
Ad → Landingpage → E-Mails → Live-Event → Angebot: alles muss zusammenpassen. Die Ad ist ein Versprechen. Das Event löst es ein. Das Angebot ist die logische Fortsetzung. Bruch irgendwo = du verlierst Leute.
9
Für wen ist dieser Funnel?

Der Live-Event-Funnel macht eigentlich für jeden Sinn — besonders dann, wenn:

Du noch keinen anderen funktionierenden Funnel hast → dann nur auf diesen konzentrieren
Du ein Budget hast, das du in Ads investieren kannst
Du die Grundlagen (Positionierung, Business aufbauen) bereits umgesetzt hast
10
Zusammenfassung
1
Der Funnel: Ads → Landingpage → Anmeldung → Event → Sale.
2
Formate: Webinar, Training/Workshop, Challenge, mehrtägige Masterclass.
3
Warum es funktioniert: Du bist live, baust Vertrauen auf und kannst direkt verkaufen.
4
Thema: Dein Hauptversprechen — oder ein konkretes Teilproblem deiner Zielgruppe.
5
Zahlen tracken: Lead-Preis (1% vom Offer), Sign-up Rate 15%, Show-up Rate 30%, Conversion Rate 15%.
6
Der rote Faden von der Ad bis zum Angebot muss durchgängig stimmen.
📱
Profil-Funnel
Der Profil-Funnel
↑ Übersicht
Scale Your Business · Funnel-System

Der Profil-
Funnel

Dein Instagram-Profil als Landingpage. Kunden über DMs gewinnen — ohne externen Funnel-Builder, ohne E-Mail-Tool, nur mit deinem Handy.

🧪
Ehrliche Einordnung: Dieser Funnel befindet sich noch in der Beta-Phase — wir haben ihn noch nicht bei vielen komplett durchgezogen. Er funktioniert logisch, und viele am Markt setzen ihn gerade sehr erfolgreich ein. Deshalb zeigen wir ihn dir als Option.
2
So ist der Funnel aufgebaut

Fünf Bausteine — einfacher als der Live-Event-Funnel, aber er lebt von deinem täglichen Einsatz.

📣
Schritt 1 — Paid Ads
Meta-Ads wie beim Live-Event-Funnel — aber du schickst die Leute nicht auf eine Landingpage, sondern direkt auf dein Instagram-Profil. Ziel: Follower gewinnen.
👤
Schritt 2 — Dein Instagram-Profil = Landingpage
Profilbild: professionell, dein Gesicht, sympathisch.
Bio: 2–3 Zeilen — für wen, welches Ergebnis, CTA (z.B. „Schreib mir START").
Highlights: Testimonials, Ergebnisse, Methode, FAQ.
Feed + Reels: Expertise zeigen, Vertrauen aufbauen.
🔄
Schritt 3 — DMs, Follower & Stories (Nurturing-Loop)
DMs: Manche schreiben dir direkt (z.B. mit Codewort START). Andere schreibst du proaktiv an: „Hey, danke fürs Folgen! Was ist deine größte Herausforderung bei [Thema]?"
Stories: Täglich! Einwände lösen, Ergebnisse zeigen, Mini-Tipps, CTA. Stories = dein E-Mail-Ersatz.
Feed-Content: Langfristige Sichtbarkeit, Expertenpositionierung.
💬
Schritt 4 — DM Setting (Verkaufsgespräche)
Strukturierte Gespräche in den DMs — selbst oder mit einem Setter. Problem verstehen → Bedarf ermitteln → Lösung anbieten → Social Proof → auf Call bringen oder direkt closen.
💰
Schritt 5 — Call / VSL & Sale
Am Ende des DM-Gesprächs: One-on-One-Call, VSL (Video Sales Letter) oder — bei günstigeren Angeboten — direkt im Chat abschließen.
3
Warum funktioniert dieser Funnel so gut?
🤝
Persönlicher Kontakt
Du schreibst wirklich mit den Leuten. Die Person merkt: Da ist ein echter Mensch. Das baut mehr Vertrauen auf als jede Landingpage.
📱
Leute bleiben in der App
Kein Browserwechsel, kein Formular, keine neue Seite. Alles passiert dort, wo die Person sowieso schon ist. Hürde massiv gesenkt.
Autorität durch dein Profil
Ein gutes Profil arbeitet 24/7 für dich — Landingpage und Social Proof in einem. Jeder der draufkommt sieht sofort: Du hast die Lösung.
♾️
Konstanter Funnel
Solange Ads laufen und du täglich Stories und DMs machst, hast du einen permanenten Strom an Gesprächen und potenziellen Kunden.
🔧
Kein Tech-Aufwand
Kein Landingpage-Builder, kein E-Mail-Tool, keine Automatisierung nötig. Dein Werkzeug: dein Handy + dein Instagram-Account.
4
Dein Profil richtig aufbauen

Dein Profil muss vier Dinge auf den ersten Blick kommunizieren:

Profilbild Professionell, sympathisch, erkennbar. Kein Logo, kein Text — dein Gesicht.
Bio 2–3 Zeilen: Für wen bist du da? Was ist das Ergebnis, das du lieferst? Plus CTA (z.B. „Schreib mir START").
Highlights Testimonials, Kundenergebnisse, deine Methode, FAQ, Behind the Scenes. Die Highlights sind wie die Trust-Elemente auf einer Landingpage.
Feed / Reels Expertise zeigen, Mehrwert liefern, Einwände lösen. Mix aus educate, inspire, sell.
Stories Täglich! Einwände lösen, Ergebnisse zeigen, CTA setzen. Stories sind dein E-Mail-Ersatz in diesem Funnel.
5
DM Setting — So führst du die Gespräche
Weg 01 — wärmster Lead
Die Person schreibt dir
Hat deinen CTA in Story oder Bio gesehen (z.B. „Schreib mir START") und meldet sich proaktiv. Das ist der wertvollste Lead, den du bekommen kannst.
Weg 02 — proaktiv
Du schreibst die Person an
Jemand ist dir gefolgt, hat aber nicht geschrieben. Du gehst aktiv auf die Person zu und startest das Gespräch.

Der Gesprächsablauf — immer das gleiche Muster:

Eisbrecher Lockeren Einstieg, Interesse zeigen „Hey [Name], was hat dich dazu gebracht, mir zu folgen?"
Problem Kernproblem herausfinden „Was ist dein größtes Problem bei [Thema] gerade?"
Tiefe Was wurde schon versucht? „Was hast du bisher versucht? Was hat nicht funktioniert?"
Lösung Angebot + Proof mitschicken „Genau dafür habe ich [Angebot]. Schau dir dieses Ergebnis an [Testimonial]."
CTA Auf Call bringen oder closen „Willst du, dass ich dir in 15 Minuten zeige, wie das für dich funktioniert?"
6
Die wichtigsten Zahlen
Cost per Follower
Was kostet es dich, einen neuen Follower über Ads zu gewinnen?
Follower → Reply Rate
Wie viele Follower antworten auf deine DM oder schreiben dir zuerst?
Booking Rate
Wie viele DM-Gespräche führen zu einem gebuchten Call?
Show-up Rate
Wie viele gebuchte Calls finden wirklich statt?
Conversion Rate
Wie viele Calls enden mit einem Verkauf?
7
Technisches Setup
Ad-Account Meta Ads Manager für Follower-Kampagnen
Instagram-Profil Dein optimiertes Profil als Landingpage-Ersatz
DM-Management Instagram DMs oder ManyChat für Automatisierung
Calendly o.ä. Für die Call-Buchung, falls du über Calls verkaufst
Zahlungsanbieter z.B. Ablify, Copecart — für den Direktverkauf
8
Was ist erfolgsentscheidend?
1
Dein Profil
Wenn dein Profil nicht in 3 Sekunden kommuniziert, was du machst und für wen, verlierst du jeden potenziellen Kunden sofort. Investiere Zeit in Bio, Highlights und einen sauberen Feed.
2
Deine Stories — täglich, kein Optional
Ohne Stories funktioniert der Profil-Funnel nicht. Täglich: Einwände lösen, Ergebnisse zeigen, CTAs setzen. Das ist Pflicht.
3
Deine DM-Qualität
Individuell, empathisch, lösungsorientiert. Kein Copy-Paste. Die Leute müssen spüren, dass du dich wirklich für sie interessierst.
4
Dein Targeting in den Ads
Billige Follower bringen nichts, wenn sie nicht zu deiner Zielgruppe gehören. Das Targeting muss die richtigen Leute ansprechen — nicht einfach möglichst viele.
9
Profil-Funnel vs. Live-Event-Funnel
Kriterium
Profil-Funnel
Live-Event-Funnel
Tech-Aufwand
Gering (Profil + DMs)
Mittel (LP, E-Mail, Tool)
Täglicher Einsatz
Hoch (Stories, DMs)
Eher punktuell (rund ums Event)
Skalierbarkeit
Begrenzt (1:1 Gespräche)
Hoch (1:many im Event)
Vertrauensaufbau
Sehr persönlich
Durch Live-Präsenz
Speed to Sale
Schnell (direkt in DMs)
Länger (Anmeldung → Event → Pitch)
Für Anfänger
Einfacherer Einstieg
Mehr Setup nötig
10
Zusammenfassung
1
Dein Instagram-Profil ist die Landingpage. Keine externe Seite nötig.
2
Follower über Ads gewinnen — über DMs, Stories und persönlichen Kontakt in Kunden verwandeln.
3
DM Setting ist das Herzstück: echte Gespräche, kein Spam, kein Copy-Paste.
4
Dein Profil muss in 3 Sekunden klar machen, wer du bist und was du anbietest.
5
Stories sind Pflicht — täglich, immer mit CTA.
6
Zahlen tracken: Cost per Follower, Reply Rate, Booking Rate, Show-up Rate, Conversion Rate.
👤
Profil & Content
Instagram-Profil aufbauen
↑ Übersicht
Scale Your Business · Profil-Funnel

Dein Instagram-
Profil als Landingpage

Wenn jemand auf dein Profil kommt, muss in wenigen Sekunden klar sein: Wer bist du? Was machst du? Warum sollte ich dir folgen oder dir schreiben?

2
Das Profilbild

Dein Profilbild muss Autorität ausstrahlen. Dein Traumavatar sieht das Bild und denkt sofort: Okay, der hat Ahnung — jemand, zu dem man aufschaut.

💡 Beispiel
Abnehmcoach → Sportoutfit, Gym im Hintergrund, du lächelst, strahlst Energie aus.
Business-Coach → Seriosität & Professionalität, cleaner Look, ruhiger Hintergrund. Es muss zu deiner Zielgruppe passen.
✓ So ja
Professionelles, gut ausgeleuchtetes Foto
Dein Gesicht ist klar erkennbar
Ausstrahlung passt zur Nische
Gepflegt, sauber, vertrauenswürdig
✗ So nicht
Verschwommenes Handyfoto bei schlechtem Licht
Sonnenbrille, Maske, zu weit weg
Strandbild wenn du Finance-Coach bist
Unordentlicher Hintergrund, ungepflegt
3
Dein Name

Clean und wiedererkennbar. Keine hundert Zahlen, keine drei Unterstriche. Wenn jemand deinen Namen liest, muss er sich daran erinnern — und dich finden können.

Option 01
vorname.nachname
Option 02
vorname.thema
4
Die Bio

Drei Zeilen. Jede hat eine klare Aufgabe — keine darf verschwendet werden.

Zeile 1 Was du tust „Ich helfe Unternehmern, ihr Business von 10k auf 100k zu skalieren."
Zeile 2 Proof & Glaubwürdigkeit „Mit über 1.000 Kunden gearbeitet." oder „500+ Teilnehmer in meinen Workshops."
Zeile 3 Call to Action „DM START für den kostenlosen Fahrplan." oder Link zum kostenlosen Workshop.
5
Story-Highlights

Das erste und wichtigste Highlight heißt „Neu Hier?" — es führt neue Besucher wie eine Landingpage durch eine Sequenz: von Aufmerksamkeit über Vertrauen zum CTA.

1
Großer Proof
Starte mit einem krassen Ergebnis — von dir oder einem Kunden. Ziel: Der Besucher denkt sofort „Das will ich auch."
2–3
Lessons / Story
Erzähle, was du aus diesem Erfolg gelernt hast. Was war der Weg? Was war der Wendepunkt?
4–5
Mehr Ergebnisse
Zeige weitere Erfolge und Kundenergebnisse. Staple den Proof.
6–7
Wie funktioniert das?
Erkläre kurz deine Methode oder deinen Ansatz. Gib ein bisschen Mehrwert.
8
Über dich
Kurz: Wer bist du? Warum machst du das? Persönliche Note.
9
Call to Action
„DM START für XY" oder „Klick den Link für den kostenlosen Workshop." Klare Handlungsaufforderung.
🏆
Highlights 2–6: Nur Kundentestimonials. Nicht dein Alltag, nicht deine Reisen — Kundenergebnisse. Screenshots, Vorher-Nachher, Video-Testimonials, Chatverläufe. Je mehr, desto besser. Das ist dein Social Proof auf Steroiden.
6
Dein Feed — die ersten 3 Pins

Du kannst drei Beiträge oben anpinnen. Diese drei Pins sind das Erste, was jemand in deinem Feed sieht.

📌
Oben links
Beste Case Study (Slide Post)
Dein stärkstes Kundenergebnis. Das Erste, was die Person sieht. Baut sofort Vertrauen auf.
📌
Oben Mitte
Autoritäts-Reel
Ein Reel, das zeigt, was du tust und wie du es tust. Value- oder Lifestyle-Reel — Hauptsache es zeigt Autorität.
📌
Oben rechts
Deine Story (Slide Post)
Über dich: Wer bist du? Was machst du? Warum? Persönliche Verbindung aufbauen.
7
Der restliche Feed

Dein Content muss nicht viral gehen — er muss die Leute überzeugen, die auf dein Profil kommen. Fünf Beiträge haben nicht die gleiche Wirkung wie 500 Beiträge.

Mix aus Mehrwert, Kundenergebnissen und persönlichen Einblicken.
Jeder Post, der keinen Mehrwert liefert, ist verschwendeter Platz auf deiner Landingpage.
Konsistenz schlägt Perfektion — lieber regelmäßig guten Content als alle drei Wochen ein perfektes Video.
8
Die Profil-Checkliste
Profilbild
Autorität, gepflegt, Gesicht erkennbar, passend zur Nische.
Name
Clean. Vorname + Nachname oder Vorname + Thema. Keine Zahlen, keine Unterstriche.
Bio Zeile 1
Was du tust — „Ich helfe X bei Y."
Bio Zeile 2
Proof — über X Kunden / Y Ergebnisse.
Bio Zeile 3
Call to Action — „DM START für ..."
Highlight 1
„Neu Hier?" — Proof, Lessons, Ergebnisse, Methode, über dich, CTA.
Highlights 2–6
Kundentestimonials. Je mehr, desto besser.
Pin links
Beste Case Study als Slide Post.
Pin Mitte
Autoritäts-Reel (Value oder Lifestyle).
Pin rechts
Deine persönliche Story als Slide Post.
Feed
Viel Content mit Mehrwert. Konsistenz schlägt Perfektion.
Geh jetzt dein Profil durch.
Check ob jedes Element sitzt. Wenn du unsicher bist — poste einen Screenshot in die Community und wir geben dir Feedback.
🎞️
Profil & Content
Die Story-Sequenz
↑ Übersicht
Scale Your Business · Profil-Funnel

Die Story-
Sequenz

Stories sind der Touchpoint zwischen „Jemand folgt mir" und „Jemand schreibt mir". Ohne Stories passiert dazwischen nichts.

1
Warum Stories so wichtig sind
Das Problem
Jemand sieht dein Reel, klickt auf dein Profil, folgt dir — und ist dann erstmal weg. Du hast einen neuen Follower, aber keinen Kontakt. Ohne Stories passiert dazwischen nichts.
Die Lösung
Wenn jemand neu folgt und du hast eine Story drin, sieht er sie direkt ganz oben. Die Person ist gerade auf deinem Profil, hat Interesse gezeigt — und bekommt sofort deine Story zu sehen.
2
Stories = dein tägliches Mini-Webinar

Im Live-Event-Funnel bauen E-Mails Vertrauen zwischen Anmeldung und Event auf. Im Profil-Funnel übernehmen Stories genau diese Rolle — nur komprimiert auf 5–8 Slides.

Phase Im Webinar In deinen Stories
Aufmerksamkeit Starkes Intro, großes Versprechen Große Erfolgsstory / Case Study
Vertrauen Proof, Ergebnisse, Methode Learnings, weitere Erfolge, Expertise
Mehrwert Content-Block, Aha-Momente Schnelle Tipps, Umsetzungshilfen
Handlung Pitch / CTA am Ende DM-Sticker / Call to Action
3
Die Story-Sequenz — Slide für Slide
Slide 1–2
Erfolg
Eine große Case Study oder ein Kundenergebnis. Der Wow-Moment. Die Person soll denken: Krass, das will ich auch.
„Kunde X hat in 4 Wochen von 3k auf 12k skaliert." Oder: Vorher-Nachher-Bild.
Slide 3–4
Learnings
Erkläre, wie dieses Ergebnis zustande kam. Was waren die Hebel? Was hat den Unterschied gemacht? Echter Mehrwert.
„Die 3 Dinge die wir verändert haben: 1. Targeting 2. Offer vereinfacht 3. Follow-up eingeführt."
Slide 5–6
Expertise
Untermauere mit deiner Expertise. Schnelle Tipps zum Umsetzen, weitere Erfolge, dein eigener Weg. Du weißt wovon du redest.
„Schneller Tipp: ..." Oder: „So sah das bei mir aus, als ich bei null gestartet bin."
Slide 7–8
Call to Action
Klare Handlungsaufforderung. Was soll die Person jetzt tun? Immer ein konkreter nächster Schritt.
„Ich suche 5 Leute, die XYZ machen wollen. DM START." Oder: „Klick auf den Sticker."
4
Warum du die gleiche Sequenz wiederholst

Du postest nicht 1:1 die gleichen Bilder und Texte — du folgst der gleichen Struktur. Anderer Inhalt, gleicher Aufbau. Jeden Tag.

🆕
Täglich neue Follower
Jeden Tag kommen neue Leute rein. Die sehen deine Story zum ersten Mal. Für die ist nichts Wiederholung.
🔁
Mehrere Touchpoints nötig
Nicht jeder reagiert beim ersten Mal. Beim dritten, fünften, zehnten Mal schreibt jemand dann doch.
📈
Rhythmus & Gewohnheit
Deine Community weiß: Jeden Tag gibt es Mehrwert in den Stories. Das schafft Gewohnheit und Vertrauen.
5
Wie oft posten?
Am Anfang Jeden zweiten Tag eine Story-Sequenz. So kommst du rein, ohne dich zu überfordern.
Follower-Ads laufen Jeden Tag. Wenn täglich neue Follower reinkommen, müssen die täglich deine Stories sehen.
Fortgeschritten Jeden Tag, plus spontane Stories zwischendurch (Behind the Scenes, Quick Wins, Live-Momente). Die Sequenz bleibt das Rückgrat.
6
Call-to-Action-Varianten

Variiere die CTAs, damit es nicht monoton wird. Das Ziel ist immer gleich: Die Person soll dir eine DM schreiben oder eine Handlung ausführen, die dich in direkten Kontakt bringt.

💬
DM-Codewort
„Schreib mir START in die DMs und ich schicke dir den Fahrplan."
Limitierte Plätze
„Ich suche 5 Leute, die in den nächsten 30 Tagen XYZ umsetzen wollen. DM READY."
📊
Sticker / Umfrage
„Klick auf den Sticker, wenn du mehr erfahren willst." (Instagram leitet dann eine DM ein.)
Direkte Frage
„Was ist gerade dein größtes Problem bei [Thema]? Schreib mir."
🔗
Link-Sticker
„Meld dich hier zum kostenlosen Workshop an." (Link-Sticker zur Landingpage.)
7
Zusammenfassung
1
Erfolg zeigen — Case Study, Kundenergebnis, der Wow-Moment.
2
Learnings erklären — Wie ist dieses Ergebnis zustande gekommen?
3
Expertise beweisen — Tipps, weitere Erfolge, dein eigener Weg.
4
Call to Action — DM, Sticker, direkte Frage. Immer ein klarer nächster Schritt.
Fang heute an.
Deine erste Story-Sequenz muss nicht perfekt sein. Sie muss nur existieren.
Poste sie, schau was passiert, und mach morgen die nächste.
🎯
Profil & Content
Content Zielsetzung
↑ Übersicht
Scale Your Business · Content-Strategie

Content
Zielsetzung

Bevor du auch nur ein einziges Reel aufnimmst, musst du verstehen: Was soll der Content für dein Business tun? Wer ohne Ziel postet, postet ins Leere.

Organischer Content hat 3 klare Ziele
Ziel 01
Präsenz
Ziel 02
Vertrauen & Autorität
Ziel 03
Reichweite
2
Ziel 1 — Präsenz
Ziel 01
Präsent sein
Die erste Person sein, an die sich deine Zielgruppe erinnert.

Wir sehen am Tag Millionen von Impressionen — Social Media, Werbung, Nachrichten, Gespräche. Aber wir können uns nur an ganz, ganz wenige erinnern. Wenn du 100 Reels am Tag schaust, kannst du dir vielleicht eines merken.

Das bedeutet: Du musst die ganze Zeit da sein. Nicht einmal die Woche. Nicht ab und zu. Konstant. Damit du die erste Person bist, an die sich dein Traumkunde erinnert, wenn er sein Problem lösen will.

3
Ziel 2 — Vertrauen & Autorität
Ziel 02
Vertrauen aufbauen
Die Person vertraut dir, bevor ihr überhaupt gesprochen habt.

Wie baut Content Vertrauen auf?

Du zeigst, dass du das Problem deiner Zielgruppe verstehst.
Du zeigst, dass du die Lösung hast — durch Tipps, Einblicke, Methoden.
Du zeigst Ergebnisse — Kunden, eigene Resultate.
Du zeigst dich als Mensch — Persönlichkeit, Werte, Meinung.
✓ Das Ergebnis
Wenn du dann eine DM schreibst, ein Webinar machst oder ein Angebot präsentierst, kennt die Person dich schon. Sie hat dich 10, 20, 50 Mal in ihrem Feed gesehen. Du bist kein Fremder. Du bist jemand, dem sie vertraut.
4
Ziel 3 — Reichweite
Ziel 03
Reichweite aufbauen
Neue Menschen erreichen, die dich noch nicht kennen.

Guter Content wird vom Algorithmus an neue Leute ausgespielt. Reels, die gut performen, werden über den Explore-Tab und den Reels-Feed an Leute gezeigt, die dir noch nicht folgen. Das ist kostenlose Reichweite.

Das Ziel ist nicht, viral zu gehen. Das Ziel ist, deine Zielgruppe zu erreichen. Lieber 1.000 Views von den richtigen Leuten als 100.000 Views von Leuten, die niemals kaufen werden.

5
Content als Multiplikator für Ads

Wenn du die drei Ziele verstanden hast, wird klar, warum organischer Content kein Optional ist — sondern ein Multiplikator für alles andere.

Wenn du Content postest … … dann passiert das mit deinen Ads
Leute kennen dich schon Günstigere Leads. Die Person sieht deine Ad und denkt: „Ah, den kenne ich." Sie klickt schneller, meldet sich eher an.
Leute vertrauen dir schon Committedere Leads. Leute, die ins Webinar kommen oder dir schreiben, sind schon warm — nicht kalt.
Du weißt, was funktioniert Bessere Ads. Du nimmst den Content, der organisch funktioniert hat, und machst daraus eine Ad. Kein Raten, kein Blindflug.
Alle Zahlen werden besser Höhere Show-up Rate, höhere Conversion, niedrigerer CPL — weil die Leute nicht bei null anfangen.
6
Content als kostenloses Testfeld

Viel organischer Content = du weißt irgendwann genau, welcher Content bei deiner Zielgruppe funktioniert. Welches Reel bringt Follower? Welches Karussell wird gespeichert? Welcher Hook hält die Leute dran?

Ohne Content ✓ Mit Content
Du schreibst ein Ad-Skript und hoffst. Du weißt, welcher Content funktioniert.
Du testest mit Ad-Budget (teuer). Du testest organisch (kostenlos).
Deine Ads fühlen sich wie Ads an. Deine Ads fühlen sich wie Content an.
Kein Social Proof auf der Ad. Likes, Kommentare, Shares schon drauf.
7
Zusammenfassung
1
Präsenz — Die erste Person sein, an die sich deine Zielgruppe erinnert.
2
Vertrauen & Autorität — Die Person vertraut dir, bevor ihr gesprochen habt.
3
Reichweite — Neue Menschen in deiner Zielgruppe erreichen.
Content ist kein Nebenprodukt.
Content ist der Multiplikator für alles.
Jetzt weißt du, warum du Content machst.
Im nächsten Video: Welchen Content du machen sollst — und wie du ihn erstellst. Dann wird es praktisch.
📣
Profil & Content
Content & Ads im Profil-Funnel
↑ Übersicht
Scale Your Business · Profil-Funnel

Content & Ads
im Profil-Funnel

Keine geskripteten Ads. Du machst Content, findest die Gewinner — und schaltest die als Ads. Organisch testen, dann Geld dahinter.

1
Der Unterschied zum Webinar-Funnel

Im Webinar-Funnel skriptest du Ads von Anfang an — Skript, Produktion, Schnitt. Das macht dort Sinn, weil der gesamte Funnel auf dieser einen Ad basiert.

Im Profil-Funnel ist das komplett anders: Keine großen, geskripteten Ads. Du machst zuerst organischen Content — und den Content, der funktioniert, schaltest du dann als Ad.

2
Das Prinzip — organisch testen, dann schalten
Content machen
Gewinner finden
Als Ad schalten
Schritt 01
Content machen
Reels, Karussells, Posts. Regelmäßig posten und schauen, was passiert. Kein Skript, kein großer Aufwand.
Schritt 02
Gewinner finden
Durchschnittliches Reel bringt 3 Follower? Ein Reel bringt 10, 15, 20? Das ist dein Gewinner — überdurchschnittlich.
Schritt 03
Als Ad schalten
Genau dieses Reel nimmst du und schaltest es als Follower-Ad. Du gibst Geld auf Content, der organisch schon bewiesen hat, dass er funktioniert.
3
Warum das besser ist als geskriptete Ads
Geskriptete Ads ✓ Organisch getesteter Content
Du hoffst, dass die Ad funktioniert. Du weißt, dass der Content funktioniert.
Hoher Aufwand: Skript, Produktion, Schnitt. Niedriger Aufwand: Du postest sowieso.
Du testest mit Geld. Du testest kostenlos (organisch).
Fühlt sich wie eine Ad an. Fühlt sich wie natürlicher Content an.
Kein Social Proof auf der Ad. Likes, Kommentare, Shares sind schon drauf.

Der letzte Punkt ist besonders wichtig: Ein Reel mit tausenden Views und hunderten Likes sieht nicht wie eine Ad aus. Die Leute sehen normalen Content mit Social Proof. Das konvertiert viel besser.

4
Woran erkennst du einen Gewinner?
📊
Die wichtigste Metrik: Follower pro Reel
In den Instagram-Insights auf Reel-Ebene siehst du, wie viele Follows ein einzelnes Reel generiert hat. Finde deinen Durchschnitt — alles deutlich darüber ist ein Gewinner.

Weitere Signale, die einen Gewinner zeigen:

🔖
Überdurchschnittliche Saves
Leute speichern das Reel — starkes Signal, dass der Content echten Mehrwert hat.
↗️
Überdurchschnittliche Shares
Leute schicken es weiter — der Content spricht genau die richtigen Leute an.
⏱️
Hohe Watchtime / Retention
Die Leute schauen es bis zum Ende — die Hook funktioniert, der Content hält.
💬
Echte Kommentare
Echte Fragen oder Reaktionen — nicht nur Emojis. Zeigt echtes Engagement.
5
Was du nicht tun sollst
1
Direkt mit geskripteten Ads starten
Kein großes Ad-Skript, kein Kamerateam, kein aufwendiger Schnitt. Mach erstmal Content. Teste organisch. Spar dir das Geld für Ads, die du nicht validiert hast.
2
Einen Call to Action in die Ad schneiden
Lass das Reel so wie es ist. Kein „Folg mir für mehr"-Clip ans Ende. Das macht die Ad offensichtlich und tötet die Natürlichkeit. Instagram zeigt bei Follower-Ads sowieso einen Follow-Button an.
3
Reels schalten, die keine Follower bringen
Views allein sind kein Signal. Es geht um Follower. 100k Views aber nur 2 Follower → keine gute Follower-Ad. Immer auf die Follower-Zahl schauen.
6
Der Prozess auf einen Blick
1
Content machen
Geh ins Kapitel Content. Lerne, welche Formate funktionieren. Poste regelmäßig Reels und Karussells.
2
Zahlen tracken
Für jedes Reel: Wie viele Follower bringt es? Notiere deinen Durchschnitt.
3
Gewinner finden
Ein Reel bringt deutlich mehr Follower als der Schnitt? Das ist dein Gewinner.
4
Als Follower-Ad schalten
Nimm das Reel so wie es ist und schalte es als Follower-Ad. Technisches Setup kommt im nächsten Kapitel.
Wiederholen — das ist ein Loop
Weiter Content machen, weiter testen, nächsten Gewinner finden, nächste Ad schalten. Immer wieder.
Keine geskripteten Ads.
Du machst Content, findest die Gewinner und schaltest die als Ads.
Nächster Schritt: das Kapitel Content — damit du weißt, welchen Content du machen sollst.
💬
DM Setting
DM Setting Skript
↑ Übersicht
Scale Your Business · Profil-Funnel

DM Setting Skript
Inbound-Chain

6 Schritte vom ersten „Hallo" bis zum gebuchten Call — für Leads, die aktiv auf deinen CTA reagiert haben.

VS
Outreach vs. Inbound — Der Unterschied
Outreach (du schreibst) ✓ Inbound (Person schreibt)
Temperatur Warm — folgt dir, kennt dich Heiß — hat aktiv gehandelt, will was
Dein Opener Du musst Interesse wecken Interesse ist schon da — du übernimmst
Geschwindigkeit Braucht mehr Nachrichten Geht schneller — Person ist committed
Tonalität Vorsichtig, fragend, neugierig Selbstbewusst, führend, direkt
Kernunterschied
Bei Outreach musst du Interesse erzeugen. Bei Inbound ist das Interesse schon da. Du musst nicht mehr verkaufen, dass du relevant bist — du musst nur noch herausfinden, wie du helfen kannst, und auf den Call holen.
Die 6-Schritt-Chain (Inbound)
Empfang
Problem
Engpass
Diagnose
Proof
Close
Schritt 1
Empfang
Energie auffangen & sofort ins Gespräch kommen
✍ Vorlage
„Hey [Name]! Freut mich, dass du dich meldest. Damit ich dir direkt weiterhelfen kann: Was ist gerade dein großes Thema bei [Oberthema]?"
✔ Warum das funktioniert
Die Person hat gerade Energie — sie hat auf deinen CTA geklickt. Kein Smalltalk, kein „Danke für dein Interesse bla bla". Diese Energie auffangen und sofort in eine Richtung lenken.
Je nach CTA — Varianten
Codewort geschickt „Hey [Name]! Cool, dass du dich meldest. Was ist gerade deine größte Herausforderung bei [Thema]?"
Story-Sticker geklickt „Hey [Name], danke für die Reaktion! Was genau hat dich angesprochen? Was beschäftigt dich da gerade?"
Direkte Frage gestellt „Gute Frage! Bevor ich dir die beantworte: Was ist gerade dein Setup? Dann kann ich dir eine Antwort geben, die wirklich zu dir passt."
Umfrage beantwortet „Hey [Name], ich sehe du hast [Option X] gewählt. Das höre ich oft. Was genau ist da gerade die Baustelle?"
Schritt 2
Problem eingrenzen
Vom groben Problem zum konkreten Engpass
✍ Vorlage
„Verstehe. Ist der Engpass eher bei [A] oder bei [B]? Und wie ist dein Setup gerade — [Option 1] oder [Option 2]?"
✔ Warum das funktioniert
Zwei Fragen in einer Nachricht: Wo ist der Engpass? + Wie sieht dein Business aus? Das spart eine Runde — nur möglich bei Inbound, weil die Person schon committed ist.
💬 Beispiel
Lead
Ich komme nicht über die 50k-Marke.
Du
Verstehe. Ist der Engpass eher vorne bei der Kundengewinnung oder hinten bei der Delivery? Und was für ein Business führst du — Agentur, Coaching oder Beratung?
Schritt 3
Engpass spiegeln
Das Problem in besseren Worten zurückgeben
✍ Vorlage
„Okay, also wenn ich das richtig verstehe: [Problem in deinen Worten]. Und das führt dazu, dass [Konsequenz]. Richtig?"
💬 Beispiel
Lead
Wir machen Growth Marketing für Coaches, aber unser Bottleneck ist Backend. Wir arbeiten zu eng mit Kunden und sind abhängig von deren Erfolg wegen Profit Shares.
Du
Okay, also euer Vergütungsmodell ist an die Kundenperformance gekoppelt, und das begrenzt euch beim Skalieren, weil ihr nicht einfach mehr Kunden annehmen könnt ohne mehr Zeit reinzustecken. Richtig?
🧠 Psychologie
Problem + Konsequenz spiegeln ist stärker als nur das Problem. Die Person fühlt sich tiefer verstanden — und du hast gerade ihr Problem besser formuliert als sie selbst. Das ist instant Autorität.
Schritt 4
Diagnose
Expertise zeigen — Lösung andeuten, nicht alles verraten
✍ Vorlage
„Das [Modell/Situation] wird ab [Schwelle] oft zum Deckel. Was es braucht, ist [Lösung 1], [Lösung 2] und [Lösung 3] — damit [gewünschtes Ergebnis]."
💬 Beispiel
Du
Das Profit-Share-Modell wird ab 50k fast immer zum Deckel, weil du im Prinzip Zeit gegen Geld tauschst. Was es braucht: saubere SOPs, ein System für die Delivery und die richtigen Leute im Team — damit du skalieren kannst, ohne selbst der Engpass zu sein.
✓ So ja
Lösung auf Überschriften-Ebene nennen
Zeigen, dass du das Muster kennst
Neugier auf das Wie wecken
Selbstbewusst formulieren
✗ So nicht
Komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung geben
30 Sprachnachrichten schicken
So viel verraten, dass kein Call mehr nötig ist
Fragen ob die Person das interessant findet
Schritt 5
Proof schicken
Letzte Unsicherheit nehmen — VOR dem Close
✍ Vorlage
„[Kundenname] hatte eine ähnliche Situation wie du — [kurzer Kontext]. [Ergebnis]. Hier, schau dir das mal an: [Testimonial / Screenshot / kurzes Video]."
✔ Warum das funktioniert
Der Proof kommt VOR dem Close, nicht danach. Die Person soll denken: „Okay, die haben das schon für andere gelöst." Dann ist der Call kein Risiko mehr — sondern ein logischer nächster Schritt.

Was du als Proof schicken kannst:

Screenshot einer Kundennachricht mit Ergebnis
Kurzes Video-Testimonial (30–60 Sek.)
Vorher-Nachher-Zahlen eines Kunden
Link zu einer Case Study in deinen Highlights
💡
Tipp
Wähle den Proof, der am nächsten an der Situation der Person ist. Coach? Zeig ein Coach-Ergebnis. Agentur? Zeig ein Agentur-Ergebnis. Je ähnlicher, desto stärker.
Schritt 6
Close to Call
Direkt, klar, mit klarem Nutzen für die Person
✍ Vorlage
„Wenn du das ernst meinst und [Ziel der Person] willst, lass uns kurz quatschen. Ich kann dich auf einen Call holen, wo wir schauen, wie das konkret für dich aussehen kann."
✔ Warum das funktioniert
Bei Inbound brauchst du weniger Soft-Close als bei Outreach. Die Person hat sich gemeldet — sie will was. Kein Eiertanz. Sei direkt.
Direkt-Close „Lass uns kurz quatschen. Ich kann dir in 15 Minuten zeigen, wie das für dich konkret aussehen würde."
Team-Close „Ich kann dich auf einen Call mit meinem Team bringen. Die schauen sich deine Situation an und zeigen dir, wie wir dir helfen können."
Video + Call „Ich habe ein kurzes Video, das erklärt, wie wir das angehen. Schau es dir an — und wenn es passt, buch dir danach direkt einen Call."
Knappheits-Close „Wir nehmen gerade [X] neue Leute auf. Wenn du dabei sein willst, lass uns diese Woche noch quatschen."
Die goldenen Regeln — Inbound
1
Reagiere schnell. Innerhalb von 30 Minuten. Je schneller du antwortest, desto höher die Chance auf einen Call.
2
Matche die Energie. Die Person hat gerade gehandelt. Sei direkt, sei führend, sei klar.
3
Kombiniere Fragen. Bei Inbound kannst du 2 Fragen in eine Nachricht packen. Das spart Runden.
4
Proof VOR dem Close. Nicht danach. Der Proof macht den Close leicht.
5
Maximal 6 Nachrichten bis zum Call. Bei Inbound brauchst du weniger als bei Outreach. Nutze das.
6
Kein Eiertanz beim Close. Die Person hat sich gemeldet. Sie erwartet, dass du ihr ein Angebot machst.
7
Proof passend wählen. Coach? Coach-Ergebnis. Agentur? Agentur-Ergebnis. Je ähnlicher, desto stärker.
📨
DM Setting
Outreach
↑ Übersicht
Scale Your Business · Profil-Funnel

Outreach —
Proaktiv anschreiben

Die Mehrheit deiner Follower macht erstmal gar nichts. Kein DM, kein Klick, keine Reaktion. Genau da kommt Outreach ins Spiel.

2
Der Ablauf — Schritt für Schritt
1
Person folgt dir
Jemand sieht dein Reel oder deine Ad, klickt auf dein Profil und folgt dir.
2
3 Tage warten
Du wartest ab, ob die Person von alleine reagiert: auf eine Story antwortet, dir eine DM schreibt oder auf einen Sticker klickt. Viele tun das.
3
Keine Reaktion? → Du schreibst
Wenn nach 3 Tagen nichts passiert ist, schreibst du die Person proaktiv an.
4
Erste Nachricht
Du schickst eine warme, persönliche DM mit 3 Antwortoptionen.
5
Gespräch führen
Du gehst ins Gespräch, zeigst Expertise, stellst Fragen nach dem CORE-Prinzip.
6
Auf den Call holen
So wenig Nachrichten wie möglich bis zum Call oder Verkauf.
3
Die erste Nachricht
✍ Vorlage — Erste Nachricht
„Hey [Name], danke fürs Follow!

Ich habe mich gefragt, was dich gerade am meisten beschäftigt. Was ist dein größtes Problem bei [Thema]?

1. [Problem A]
2. [Problem B]
3. [Problem C]

Gib mir einfach kurz Bescheid, würde mich voll interessieren!"

Warum drei Optionen statt einer offenen Frage?

Einfache Antwort. Die Person muss nicht nachdenken — sie wählt eine Nummer. Antwortrate massiv höher.
Du steuerst das Gespräch. Du bestimmst, über welche Probleme gesprochen wird — nämlich die, die du lösen kannst.
Viel höhere Antwortrate als bei einer offenen Frage.
4
So führst du das Gespräch

Beispiel aus der Immobilien-Nische — von der ersten Nachricht bis zum Call-Vorschlag:

Du
Hey Lisa, danke fürs Follow! Was beschäftigt dich gerade am meisten? 1. Erste Immobilie finden 2. Finanzierung klären 3. Angst vor Fehlkauf. Gib mir kurz Bescheid!
L
Hey! Nummer 1, ich finde einfach keine passende Immobilie.
Du
Ah krass, das kenne ich zu gut. Vor meiner ersten Immobilie war das genauso. Was dann den Unterschied gemacht hat: Ich habe aufgehört, nur auf ImmoScout zu schauen und stattdessen 3 andere Kanäle genutzt. Danach ging es überraschend schnell. Hast du dir schon mal Unterstützung geholt bei der Suche?
L
Nee, noch nicht. Aber das klingt interessant. Welche Kanäle meinst du?
Du
Gerne erkläre ich dir das. Kurze Frage vorab: Was ist dein Ziel mit Immobilien? Eher Eigennutzung oder willst du dir ein Portfolio aufbauen?
L
Langfristig will ich mir ein passives Einkommen aufbauen und finanziell unabhängig werden.
Du
Nice, genau dabei helfe ich Leuten. Der Tobias zum Beispiel hatte eine ähnliche Situation wie du und hat jetzt 5 Immobilien im Bestand. Hast du Bock, dass wir uns einfach mal kurz quatschen?
L
Ja, gerne!
Jede Nachricht endet mit einer Frage — so hältst du das Gespräch am Laufen.
Expertise zeigen ohne zu belehren — von eigener Erfahrung erzählen.
Social Proof (Tobias, 5 Immobilien) VOR dem Call-Vorschlag.
Von erster Nachricht bis Call-Vorschlag: nur 4 Nachrichten.
5
Das CORE-Prinzip

Damit du in jedem DM-Gespräch weißt, was du als nächstes fragst — vier Fragen, die dich durch jedes Gespräch führen:

C
Challenge
Was ist das aktuelle Problem? Was fordert heraus?
„Was ist gerade deine größte Herausforderung bei [Thema]?"
O
Outcome
Was ist das Ziel? Was wünscht sich die Person?
„Was wäre dein ideales Ergebnis? Wo willst du hin?"
R
Resources
Was fehlt, um das Ziel zu erreichen?
„Was glaubst du, was dir noch fehlt, um das umzusetzen?"
E
Effect
Was verändert sich, wenn das Ziel erreicht wird?
„Was würde sich in deinem Leben verändern, wenn du das schon erreicht hättest?"
C
macht das Problem bewusst — die Person spricht es laut aus.
O
lässt die Person ihr Ziel beschreiben — jetzt gibt es eine Lücke zwischen Problem und Ziel.
R
macht klar, was fehlt — die Person merkt: Alleine komme ich da nicht hin.
E
vergrößert die Motivation — die Person fühlt, wie es wäre, das Ziel erreicht zu haben.
Challenge
Outcome
Resources
Effect
dein Angebot ist die logische Antwort
6
Was passiert nach dem Gespräch?
Option A — Direkt auf den Call
„Hast du Bock, dass wir uns kurz quatschen?"
Schneller & direkter
Weniger Schritte
Gut wenn du wenige Leads hast
Empfohlen am Anfang
Option B — Erst vorqualifizieren
„Schau dir erstmal dieses Video an. Wenn du danach Interesse hast, buch dir einen Call."
Filtert nicht ernsthafte Leute raus
Gut bei vielen Leads
Schützt deine Zeit
Empfohlen wenn Funnel läuft
7
Zusammenfassung
1
Neuer Follower folgt dir — 3 Tage abwarten, ob er von alleine reagiert.
2
Keine Reaktion? Warm anschreiben mit 3 Antwortoptionen.
3
Gespräch führen nach dem CORE-Prinzip — Challenge, Outcome, Resources, Effect.
4
So wenig Nachrichten wie möglich bis zum Call. Social Proof VOR dem Close.
5
Am Anfang: direkt auf den Call. Wenn Funnel läuft: erst vorqualifizieren.
Starte heute mit deinem ersten Outreach.
Schreib 5 Follower an, die in den letzten Tagen nicht reagiert haben.
Nutze die erste Nachricht mit den 3 Optionen — und führe die Gespräche nach CORE.